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Römische Ruinen, alte Siedlungen und vergessene Wege in Ligurien

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Archäologische Funde im Binnenland Liguriens: Römische Ruinen, alte Siedlungen und vergessene Wege Der Weg zieht sich in engen Kurven den Hang hinauf. Kein Schild, kein Hinweis. Nur ein paar lose Steine im Boden, die sich plötzlich zu einer Linie ordnen. Ich bleibe stehen. Das hier ist kein Zufall – das ist eine alte Trasse. Wahrscheinlich römisch. Und genau so beginnen viele Begegnungen mit archäologischen Funden im Binnenland Liguriens : unspektakulär, leise, fast beiläufig. Wenn du nur an der Küste bleibst, verpasst du diesen Teil der Region komplett. Archäologische Funde im Binnenland Liguriens: Mehr als nur römische Ruinen Die meisten suchen in Ligurien nach Meerblick. Verständlich. Aber die eigentliche Tiefe dieser Region liegt ein paar Kilometer landeinwärts. Hier findest du: römische Ruinen in Ligurien , oft ohne Absperrung Überreste alter Handelswege frühgeschichtliche Siedlungen der Ligurer kleine, kaum bekannte Ausgrabungen Das Entscheidende: Diese Orte sind...

Das „Pan de Fighe“ von Aurigo – vergessene Brote Liguriens, die kaum jemand kennt

  Das „Pan de Fighe“ von Aurigo – vergessene Brote Liguriens, die kaum jemand kennt Brot mit Feigen – aber anders, als man denkt Aurigo, kleines Bergdorf oberhalb von Imperia. Wenn man dort vom Pan de Fighe hört, denkt man zuerst an etwas Süßes. Stimmt nur halb. Dieses Brot ist kein Kuchen. Es ist kräftig, dunkel, rustikal – und wurde früher gebacken, um satt zu machen, nicht um zu glänzen. Feigen, Olivenöl, grobes Mehl, ein Rest Rotwein vom Vorabend. Klingt improvisiert? Ist es auch. Und genau das ist der Charme: Man nimmt, was man hat. Zutaten (für ein kleines Landbrot) (nach traditioneller, frei interpretierter Art) 350 g Weizenmehl (Type 1050 oder halb Weizen-, halb Roggenmehl) 150 g getrocknete Feigen 200 ml lauwarmes Wasser 20 ml Olivenöl 5 g Salz 5 g frische Hefe oder 50 g Sauerteig (beides funktioniert) 1 EL Rotwein (optional, aber schön aromatisch) evtl. etwas Kastanienmehl (10–15 %), wenn du es herzhafter magst Tipp: In Aurigo wurde nie...

Focaccia aus Ligurien – ein Steckbrief mit Biss

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  Focaccia aus Ligurien – ein Steckbrief mit Biss Die Focaccia ist kein Beiwerk. Sie ist eigenständig, stolz und seit Jahrhunderten fest in der ligurischen Esskultur verankert. In Genua bekommt man sie morgens sogar in der Bar – zusammen mit einem Cappuccino. Klingt ungewohnt, funktioniert aber erstaunlich gut. Ein bisschen Geschichte Die Ursprünge reichen weit zurück, ins Mittelalter. „Fugassa“ nannten die Genuesen ihre Variante. Gebacken wurde sie ursprünglich auf glühenden Kohlen, direkt auf Steinplatten. Einfaches Essen, aber immer nah am Alltag der Leute: Mehl, Wasser, Salz, Hefe, Olivenöl. Mehr brauchte es nicht. Von Ligurien aus hat sich die Focaccia über ganz Italien verbreitet – und wurde dabei jedes Mal leicht verändert. Genau diese Vielfalt macht sie so spannend. Focaccia ist nicht gleich Focaccia Liguria: Klassisch flach, mit groben Salzflocken und viel Olivenöl. Außen knusprig, innen saftig. Apulien: Dort kennt man die „Focaccia Barese“ – belegt mit Toma...