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Wenig bekannte Abteien und verlassene Ortschaften in Ligurien

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Wenig bekannte Abteien und verlassene Ortschaften in Ligurien Ligurien ist mehr als die Küstenstädte Portofino oder Cinque Terre. Hinter den touristischen Hotspots liegen Orte, die fast vergessen wirken: alte Abteien, die kaum noch besucht werden, und Dörfer, die der Zeit trotzen, während die Bevölkerung schrumpft. Wer sich abseits der üblichen Pfade bewegt, findet Spuren einer Vergangenheit, die vom Klosterleben, der Landwirtschaft und dem Abwandern in die Städte erzählt. Verborgene Abteien: stille Zeugen der Geschichte Die Abteien Liguriens sind oft klein, unscheinbar und leicht zu übersehen. Beispiele dafür sind: Abbazia di San Fruttuoso : Zwar bekannt, aber nur per Boot oder langer Wanderung erreichbar. Gegründet im 10. Jahrhundert, diente sie als Rückzugsort für Mönche, Piraten und Reisende. Abbazia di Sant’Andrea di Vercelli : Etwas nördlich im Hinterland gelegen, wird heute kaum mehr genutzt. Ihre Mauern erzählen vom mittelalterlichen Klosteralltag, handschriftlichen Ar...

Das Original: Die Farinata aus Ligurien

  Das Original: Die Farinata aus Ligurien Knusprig am Rand, cremig im Inneren – die Farinata aus Ligurien ist eine Spezialität, die man kaum vergisst. Sie sieht aus wie eine Mischung aus Fladenbrot und Pfannkuchen, duftet nach Olivenöl und schmeckt angenehm nussig. In Italien isst man sie warm aus dem Ofen, am besten direkt auf die Hand – echtes Streetfood mit Tradition. Geschichte: Von Seefahrern und Kichererbsen Die Wurzeln der Farinata liegen im Mittelalter. Überliefert ist die Anekdote, dass genuesische Seefahrer nach einem Sturm Fässer mit Kichererbsenmehl und Wasser fanden. Die Sonne trocknete die Mischung an, und so entstand zufällig der erste Fladen. Ob Legende oder Wahrheit – das Gericht blieb. Klar ist: Kichererbsenmehl war günstig, lange haltbar und vielseitig. Kein Wunder also, dass sich daraus eine kulinarische Tradition entwickelte, die bis heute gepflegt wird. --> Original Focaccia aus Ligurien Varianten: Von Genua bis Nizza Das klassische Farinata Rezep...

Pesto Genovese und andere Delikatessen aus Ligurien: Eine kulinarische Reise entlang der Riviera

Pesto Genovese und andere Delikatessen aus Ligurien: Eine kulinarische Reise entlang der Riviera Von unserer Korrespondentin in Ligurien Wenn das Licht am späten Nachmittag golden über die Olivenhaine von Ligurien fällt und eine frische Brise vom Ligurischen Meer durch die engen Gassen der Dörfer weht, dann liegt auch ein unverkennbarer Duft in der Luft: Basilikum, frisch gepflückt, kräftig und doch zart. Es ist das Herzstück einer der berühmtesten Delikatessen der Region – Pesto Genovese. Die grüne Essenz Liguriens Pesto Genovese ist weit mehr als nur eine Sauce. Es ist eine Institution. Seine Ursprünge reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert, doch das Rezept ist in Wahrheit älter – überliefert durch Generationen, variiert von Dorf zu Dorf, aber immer mit Bedacht und Würde behandelt. Das originale Rezept verlangt frischen Genueser Basilikum (Ocimum basilicum), kaltgepresstes Olivenöl aus Ligurien, Pinienkerne, Parmigiano Reggiano, Pecorino, Knoblauch und grobes Meersalz – alles in eine...