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Hausgemachter Zitronenlikör aus Sestri Levante – eine ligurische Kostbarkeit

  Hausgemachter Zitronenlikör aus Sestri Levante – eine ligurische Kostbarkeit Ein Spaziergang durch Sestri Levante reicht, um zu verstehen, warum Zitronen hier so besonders sind. Zwischen kleinen Gärten, alten Mauern und Terrassen hängen sie schwer an den Ästen – intensiv gelb, manchmal krumm und schief, aber voller Aroma. Aus diesen Früchten entsteht etwas, das man nur schwer in Worte fassen kann: hausgemachter Zitronenlikör aus Ligurien . Der erste Schluck? Unvergleichlich. Nicht süßlich-klebrig, wie man es von industriellem Limoncello kennt, sondern frisch, wach, fast scharf. Danach kommt langsam die Süße, rund, aber nicht schwer. Ein Getränk, das an Sommerabende erinnert, an Gespräche im Freien und an salzige Meeresluft. Übrigens: Auch meine Tante Lina aus Montescaglioso in Basilikata macht einen tollen Limoncello . Wie entsteht Zitronenlikör in Sestri Levante? Die Herstellung ist simpel, aber voller kleiner Geheimnisse. Die Zitronenschalen werden vorsichtig abgezogen und...

Zwischen Meer und Apennin: Wandertage rund um Genua

Zwischen Meer und Apennin: Wandertage rund um Genua.  Ein Tagebuchbericht aus Norditalien   Tag 1: Ankunft in Genua – Das Tor zur Ligurischen Weite Es ist ein milder Morgen Anfang Mai, als mein Zug langsam in die ligurische Hauptstadt einfährt. Genua, Stadt der Seefahrer und Palazzi, empfängt mich mit salziger Luft und einem Labyrinth aus Gassen, das zwischen Hafen und Hügelland pulsiert. Doch nicht die Altstadt ist mein Ziel – sondern die Höhenzüge, die sich nördlich und östlich ausbreiten: das Rückgrat Liguriens, von dem aus sich beeindruckende Ausblicke auf das Tyrrhenische Meer eröffnen. Mein Plan: fünf Tage wandern. Keine Extremtouren, aber ambitionierte Strecken, bei denen Trittsicherheit gefragt ist. Die Routen, die ich gewählt habe, verbinden landschaftliche Vielfalt mit kultureller Substanz. Dabei starte ich stets in der Nähe von Genua – teils mit öffentlichen Verkehrsmitteln, teils direkt aus dem Stadtgebiet heraus. Tag 2: Von Righi zur Festung Diamante – Stadtf...

Vernazza – Ein Ort zwischen Fels, Meer und Geschichte

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  Vernazza – Ein Ort zwischen Fels, Meer und Geschichte Ein Portrait des wohl malerischsten Dorfs der Cinque Terre Vernazza , ein kleines Fischerdorf an der ligurischen Riviera, wirkt auf den ersten Blick wie ein Ort, den die Zeit vergessen hat. Zwischen schroffen Felsen und tiefblauem Meer schmiegt sich dieser Ort in eine steile Bucht – ein Meisterwerk mediterraner Baukunst. Doch hinter der malerischen Kulisse verbirgt sich mehr als bloß Fotogenität: Vernazza ist ein Ort mit Charakter, mit Geschichte und mit einer Gegenwart, die ums Gleichgewicht zwischen Authentizität und Tourismus ringt. Steckbrief: Vernazza in Zahlen und Fakten Region: Ligurien, Italien Provinz: La Spezia Einwohnerzahl: ca. 850 (Stand: 2023) Höhenlage: Meereshöhe bis etwa 300 Meter im Umland Lage: Zwischen Monterosso al Mare (nördlich) und Corniglia (südlich) Entfernung zu Genua: ca. 75 km südöstlich, rund 1,5 Stunden mit dem Auto oder Zug Verkehrsanbindung: Am besten per Regiona...

Ligurien in 14 Tagen – Die wichtigsten Orte und Plätze, die Sie gesehen haben müssen

  Ligurien entdecken: Zwei Wochen zwischen Meer, Bergen und Geschichte Ligurien, jener schmale Küstenstreifen im Nordwesten Italiens zwischen Frankreich und der Toskana, gilt als eine der facettenreichsten Regionen des Landes. Auf nur wenigen hundert Kilometern Länge reiht sich eine Perle an die nächste – von mondänen Hafenstädten über mittelalterliche Bergdörfer bis zu versteckten Buchten, die nur über schmale Wanderpfade erreichbar sind. Wer 14 Tage zur Verfügung hat, kann die Region in ihrer ganzen Vielfalt erleben. Eine Auswahl der wichtigsten Orte und Plätze – als Reisevorschlag und Inspiration für Entdecker. 1. Genua – Die unterschätzte Metropole Die Hauptstadt Liguriens wird oft übersehen – zu Unrecht. Genua (ital. Genova) war einst eine der bedeutendsten Handelsstädte Europas. Der historische Hafen, das Aquarium (das größte Italiens) und die Palazzi dei Rolli , Teil des UNESCO-Welterbes, zeugen vom einstigen Reichtum. Besonders sehenswert ist das Labyrinth der Altstadt,...

Farbenfrohes Idyll am Ligurischen Meer: Der Hafen von Portofino im Sommerlicht

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  Farbenfrohes Idyll am Ligurischen Meer: Der Hafen von Portofino im Sommerlicht Ein Besuch in einem der malerischsten Küstenorte Italiens – ein Blick auf Architektur, Atmosphäre und kulturelle Details. Wer an die italienische Riviera denkt, hat oft sogleich das Bild eines farbenfrohen Küstenortes vor Augen: schmale Gassen, pastellfarbene Fassaden und das leise Klatschen von Wellen an Bootsrümpfe. Portofino, eine der elegantesten Perlen Liguriens, verkörpert dieses Ideal in nahezu perfekter Weise. Besonders an einem klaren Sommertag, wenn die Sonne das Wasser in glitzerndes Türkis taucht, entfaltet der kleine Hafen seine volle Schönheit – ein Zusammenspiel aus Architektur, Natur und mediterranem Lebensgefühl. Architektur in Harmonie mit der Landschaft Die Fassaden der Häuser direkt an der Promenade leuchten in warmen, erdigen Tönen: Gelb, Sand, Beige und ein sanftes Orange bilden ein fein abgestimmtes Ensemble. Nichts wirkt aufdringlich, alles scheint sorgsam komponiert. Diese...