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Steckbrief Sanremo, Ligurien – Geschichte, Fakten und Besonderheiten der Blumenstadt

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Steckbrief Sanremo, Ligurien – Geschichte, Fakten und Besonderheiten der Blumenstadt Einleitung: Sanremo an der ligurischen Riviera Sanremo in Ligurien gehört zu den bekanntesten Küstenstädten Norditaliens. Die Stadt liegt an der Riviera dei Fiori , der „Blumenriviera“, zwischen Imperia und der französischen Grenze. Wer durch die Altstadtgassen geht, entlang der Palmenpromenade spaziert oder das berühmte Casino sieht, merkt schnell: Sanremo verbindet italienisches Lebensgefühl mit einer ungewöhnlich internationalen Geschichte. Heute zählt Sanremo rund 55.000 Einwohner und ist ein wichtiges Zentrum für Tourismus, Blumenproduktion und Kulturveranstaltungen in Westligurien. Besonders bekannt ist die Stadt für das Festival della Canzone Italiana , das seit 1951 stattfindet und eines der bedeutendsten Musikereignisse Italiens ist. Doch Sanremo ist mehr als Festival und Riviera-Kulisse. Hinter der eleganten Fassade steckt eine Stadt mit langer Geschichte, wirtschaftlicher Bedeutung und ...

Das „Pan de Fighe“ von Aurigo – vergessene Brote Liguriens, die kaum jemand kennt

  Das „Pan de Fighe“ von Aurigo – vergessene Brote Liguriens, die kaum jemand kennt Brot mit Feigen – aber anders, als man denkt Aurigo, kleines Bergdorf oberhalb von Imperia. Wenn man dort vom Pan de Fighe hört, denkt man zuerst an etwas Süßes. Stimmt nur halb. Dieses Brot ist kein Kuchen. Es ist kräftig, dunkel, rustikal – und wurde früher gebacken, um satt zu machen, nicht um zu glänzen. Feigen, Olivenöl, grobes Mehl, ein Rest Rotwein vom Vorabend. Klingt improvisiert? Ist es auch. Und genau das ist der Charme: Man nimmt, was man hat. Zutaten (für ein kleines Landbrot) (nach traditioneller, frei interpretierter Art) 350 g Weizenmehl (Type 1050 oder halb Weizen-, halb Roggenmehl) 150 g getrocknete Feigen 200 ml lauwarmes Wasser 20 ml Olivenöl 5 g Salz 5 g frische Hefe oder 50 g Sauerteig (beides funktioniert) 1 EL Rotwein (optional, aber schön aromatisch) evtl. etwas Kastanienmehl (10–15 %), wenn du es herzhafter magst Tipp: In Aurigo wurde nie...

Traditionelles Brot und Backwaren der Bergtäler Liguriens – Zwischen Steinofen, Kastanien und Geschichten

 Traditionelles Brot und Backwaren der Bergtäler Liguriens – Zwischen Steinofen, Kastanien und Geschichten Der Duft der Berge: Brot, das nach Ligurien schmeckt Wer durch die ligurischen Bergtäler reist – etwa durchs Val di Vara oder Val Fontanabuona – riecht es oft schon, bevor man eine Bäckerei sieht: leicht säuerlich, warm, mit einem Hauch von Kastanie oder Olivenholzrauch. Brot ist hier kein Nebenprodukt. Es ist Mittelpunkt. Alltag. Und manchmal fast so stur wie die Berge selbst. In den abgelegenen Tälern Liguriens wurde jahrhundertelang gebacken, was gerade wuchs oder lagerte. Weizen war rar, also kamen Roggen, Gerste oder Kastanienmehl zum Einsatz. Kein Wunder, dass viele dieser Brote so eigen sind, dass man sie kaum anderswo findet. Pane di Triora – das Brot der „Hexenstadt“ Triora, ein Dorf im westlichen Ligurien, ist bekannt für seine düstere Geschichte – und sein helles Brot. Das Pane di Triora wird mit einem hohen Anteil an Sauerteig gebacken, was ihm eine kräftig...